E/E-Systeme, mit denen wir vertraut sind
Wir sorgen für die Sicherheit Ihrer Produkte.
Mit Sachkenntnis und Standards.
MR Tomograf
Über MRT
Über MRT
Die Magnetresonanztomografie nutzt ein starkes statisches Magnetfeld von typisch 1,5 Tesla und ein hochfrequentes magnetisches Wechselfeld bei der Larmorfrequenz von rund 64 Megahertz, um die Spins der Wasserstoffkerne aus ihrer Ausrichtung zu kippen.
Nach dem Abschalten des Wechselfeldes beginnen die Spins im statischen Magnetfeld frei zu präzedieren. Beim Rückkehren in den Gleichgewichtszustand entsteht je nach Gewebe für 30 ms bis 2000 ms an den Empfangsantennen ein sehr schwaches Signal von ungefähr minus 120 dBV. Mit verschiedenen Ansteuerungen des Wechselfeldes wie Spin Echo, Gradient Echo, Inversion Recovery lässt sich wasserstoffhaltiges Gewebe messen und bildgebend je nach Abklingdauer unterscheiden. Mit der Ausrichtung des statischen Magnetfeldgradienten lässt sich die darzustellende Schnittebene frei wählen.
Unsere MRT Kompetenz
Unsere MRT Kompetenz
Unsere MRT-Kompetenz umfasst die Entwicklung und den Zusammenbau von:
- HF-Empfangsspulen für Kopf und Wirbelsäule
- Komponenten der Patientenliege
Unser Team verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung und präzisen Abstimmung hochsensitiver HF-Empfangsantennen sowie in der Hochfrequenztechnik moderner Magnetresonanztomografen.
Zudem kennen wir die mechanischen und magnetischen Anforderungen an Tomografen und Patientenliegen – vom Wareneingang über die Prüfung bis zum finalen Zusammenbau.
Unsere Arbeit erfolgt unter Berücksichtigung der relevanten medizinischen Normen, insbesondere zu elektrischer Sicherheit, elektromagnetischer Verträglichkeit sowie Qualität und Sicherheit medizintechnischer Systeme.
BMS für Li-Ion Energy Storage Systems (ESS)
Über das BMS
Über das BMS
Li-Ion-Batterien verursachen im Fehlerfall erhebliche Schäden an Personen und Einrichtung durch Brand oder Explosion.
Das Batteriemanagementsystem (BMS) in einem Li-Ion Speichersystem ist für die Gewährleistung von Sicherheit und Langlebigkeit der Batterie von entscheidender Bedeutung. Es soll
- Zellspannungen
- Zellströme
- Zelltemperatur
- Ladezustand (SoC)
- Konsistenz des Systems
überwachen um rechtzeitig zu trennen, bevor gefährliche Zustände auftreten.
Der Nachweis, dass das BMS im Stande ist, nach den dem Anerkannten Stand der Technik alle gefährliche Fehler zu entdecken und rechtzeitig sicher zu trennen ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit für die Nutzer und für Ihr Unternehmen und für die Verantwortlichen.
Aus diesem Grund legen wir das Battery Management System (BMS) zusätzlich zur IEC 62619 auch nachweislich gemäß der Functional-Safety-Norm IEC 61508 aus.
Unsere Li-Ion Kompetenz
Unsere Li-Ion Kompetenz
Unsere Spezialität ist die normkonforme Anpassung Ihres BMS nach IEC 61508 – ohne unverhältnismäßige Mehrkosten. Dazu stellen wir ein erprobtes Set vorgefertigter Spezifikationen und Analysen bereit, basierend auf:
- ISO 13849 Kategorie 2, PL d
- IEC 61508 SIL 2
Diese Templates sind speziell für BMS von Li-Ionen-Energiespeichern ausgelegt und lassen sich schnell auf Ihr System übertragen. Dabei identifizieren wir systematisch sicherheitskritische Schwachstellen in Hardware und Software.
IEC 61508 gilt seit vielen Jahren als Stand der Technik und lässt sich ohne nennenswerten Mehraufwand umsetzen. In Kombination mit unserer Zertifizierungsunterstützung weisen wir die Wirksamkeit der Maßnahmen effizient nach und reduzieren nachweislich Risiken wie Brand oder Explosion.
So schützen Sie Nutzer, Unternehmen und Verantwortliche – und stärken zugleich das Vertrauen in Ihr Produkt.
Batterie Elekrische Fahrzeuge (BEV)
Über BEV
Über BEV
Das BMS in einem batteriebetriebenen Elektrofahrzeug überwacht, steuert und schützt die Hochspannungsbatterie, indem es Parameter wie Ladezustand (SoC), Temperatur und Zellspannung reguliert, um maximale Leistung, Sicherheit und Batterielebensdauer zu gewährleisten.
Unsere BEV Kompetenz
Unsere BEV Kompetenz
Wir sind auf die ISO 26262-konforme Entwicklung von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEVs) spezialisiert und können Ihnen daher eine umfassende Unterstützung anbieten. Damit Sie die Zertifizierung der funktionalen Sicherheit effizient und sicher erreichen.
Durch die Integration von Sicherheitstechnik bereits in den frühesten Entwicklungsphasen helfen wir Ihnen, die Zeit bis zur Zertifizierung zu verkürzen und kritische Risiken wie thermisches Durchgehen, Stromschläge und durch Missbrauch verursachte Gefahren zu minimieren.
- Battery Management Systems
- Inverter
Sensoren
Über Sensoren
Über Sensoren
RADAR-, LiDAR- und GNSS-Sensoren ermöglichen es Fahrzeugen, ihre Umgebung wahrzunehmen, Objekte zu erkennen, Gelände zu kartieren und ihre Position in Echtzeit zu bestimmen, um eine schnelle und zuverlässige Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Wenn der Sensor ursprünglich für Verbraucher- oder Industrieanwendungen entwickelt wurde, müssen diese Technologien für den Einsatz im autonomen Fahren (ADAS) angepasst werden. Dazu gehört die Erfüllung der Anforderungen an funktionale Sicherheit und SOTIF, um ein vorhersehbares Verhalten auch in Grenzfällen oder Ausfallszenarien zu gewährleisten.
Unsere Sensor Kompetenz
Unsere Sensor Kompetenz
- RADAR
- LiDAR
- GNSS (GPS, GLONASS)
Automotive Lenkungen
Über EPS und RAS
Über EPS und RAS
Elektrische Lenksysteme sind nicht nur wartungsärmer und effizienter als hydraulische Systeme. Sie verbessern auch die Fahrstabilität und Manövrierbarkeit und ermöglichen erst die nahtlose Integration von ADAS-Funktionen.
Die Hinterachslenkung (RAS) wirkt dabei wie folgt:
- Bei niedriger Geschwindigkeit (unter etwa 60 km/h) lenken die Hinterräder entgegengesetzt zu den Vorderrädern. Das reduziert den Wendekreis und erhöht die Agilität.
- Bei hoher Geschwindigkeit (über etwa 60 km/h) lenken die Hinterräder in die gleiche Richtung wie die Vorderräder. Das wirkt wie ein verlängerter Radstand und verbessert die Stabilität, zum Beispiel beim plötzlichen Spurwechsel.
- Zusätzlich unterstützt RAS das Stabilitätsprogramm, um das Fahrzeug in kritischen Situationen zu stabilisieren.
Die Regelalgorithmen basieren auf Eingangssignalen wie Fahrzeuggeschwindigkeit, Lenkmoment, Lenkwinkel, Raddrehzahlen und Gierrate.
Damit sind diese Lenksysteme sicherheitskritisch. Fehler, insbesondere in der Software, können zu unbeabsichtigten Lenkbewegungen („Selbstlenker“) führen und gefährliche Situationen verursachen, etwa Kollisionen mit dem Gegenverkehr.
Unsere Steering Kompetenz
Unsere Steering Kompetenz
Die Herausforderung besteht darin, ein leistungsfähiges Lenksystem mit komplexer Software und starken Aktuatoren so abzusichern, dass die Performance nicht beeinträchtigt wird.
Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung sicherer Lenksysteme (EPS und RAS) – über den gesamten Entwicklungslebenszyklus hinweg:
- Konzeptphase, einschließlich Identifikation kritischer Fahrmanöver
- System-, Hardware- und Softwareentwicklung sowie System- und Softwarearchitekturen
- Objektive und subjektive Sicherheitsvalidierung auf Teststrecken mit Normalfahrern
Chassis and Antriebsstrang Systeme
Über Chassis und Antriebsstrang Systeme
Über Chassis und Antriebsstrang Systeme
Fahrwerksregelsysteme lösen den Zielkonflikt zwischen Fahrkomfort und Fahrstabilität, indem sie sich kontinuierlich an die Straße und die Fahrsituation anpassen. Typische Systeme sind:
- PASM (Porsche): kontinuierliche Anpassung der Dämpfungskräfte an jedem Rad basierend auf Straßenbedingungen und der Fahrdynamik
- Airmatic (Daimler): Anpassung der Fahrhöhe und der Federsteifigkeit
- ABC (Daimler): Semiaktives Fahrwerk über eine hydraulische oder elektrische Federtellerverstellung gegen Wank-, Nick- und Hubbewegungen
Das Antriebsstrangsystem Doppelkupplung ermöglicht schnelle und nahtlose Gangwechsel mit zwei separaten Kupplungen für gerade und ungerade Gänge.
Aufgrund ihres direkten Einflusses auf das Chassis und die Räder können jedoch fehlerhafte Regelungen zu Instabilität und zum Kontrollverlust des Fahrzeugs führen.
Unsere Chassis Kompetenz
Unsere Chassis Kompetenz
Wir sind seit vielen Jahren intensiv an der Hardware-, Software- und Systementwicklung, im Rahmen der funktionalen Sicherheit inklusive Sicherheitsvalidierung dieser Systeme beteiligt. Insbesondere bringen wir unsere Expertise ein in:
- Sicherheitskonzept und Auslegung der Sicherheitsfunktionen
- Hardware- und Softwareentwicklung mit Softwarearchitektur
- Verständnis der Fahrdynamik und des Fahrerverhaltens
- objektive und subjektive Safety Validation im Fahrzeug